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Unsere Büros bleiben vom 23. Dezember 2017 bis und mit 2. Januar 2018 geschlossen. Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und für das kommende Jahr viel Glück, Zufriedenheit und immer beste Gesundheit.

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23. Dezember 2017 Allgemein

Das Kursfeuerwerk des Bitcoin in den letzten Monaten hat für Aufsehen gesorgt, wie auch der aktuelle Kurseinbruch. Was ist nun aber davon zu halten? Wir geben einen kurzen Überblick:

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Das Kursfeuerwerk des Bitcoin in den letzten Monaten hat für Aufsehen gesorgt, wie auch der aktuelle Kurseinbruch. Was ist nun aber davon zu halten? Wir geben einen kurzen Überblick:

Was ist der Bitcoin?
- Der Bitcoin ist eine dezentral organisierte, elektronische Währung.
- Jede Transaktion mit dieser Währung wird bei zahlreichen, voneinander unabhängigen Stellen gespeichert und ist damit nachvollziehbar und fälschungssicher.
- Trotzdem gleicht der Charakter dem von Bargeld. Geht das elektronische Portemonnaie verloren, ist das Geld weg. Geht das Vertrauen verloren, ist das Geld weg. Geht die Börse in Konkurs, bei welcher der Bitcoin gespeichert ist, weil ihr z.B. die Codes gestohlen werden, ist das Geld weg.
- Letzten Endes ist er ein künstlich rar gehaltenes "Gut", vielleicht am ehesten mit Gold zu vergleichen. Wollen ihn alle haben, steigt der Kurs. Wollen sie ihn nicht mehr, sinkt der Kurs.

Was ist der Bitcoin NICHT?
- Der Bitcoin ist keine Anlage, sondern ein pures Spekulationsobjekt. Es steht kein Wert dahinter, wie z.B. eine Firma bei einer Aktie oder einer Obligation. Der einzige Wert ist das Vertrauen in ihn.
- Man kann den Bitcoin nicht anfassen, anschauen und sich auch keinen Schmuck daraus herstellen lassen. Er ist kein Gold.
- Der Bitcoin ist keine Technologie (Blockchain). Er basiert darauf, darf aber nicht mit ihr gleichgesetzt werden.

Was heisst das jetzt konkret?
Wird er weltweit als universales Tauschmittel akzeptiert, könnte er eine Zukunft haben. Diese Chance dürfte jedoch eher gering sein:
- Es ist ein enormer Aufwand für den Unterhalt notwendig (Rechnerkapazität und Stromverbrauch weltweit). Sobald keine Bitcoins mehr "ausgegraben" werden können, hat niemand mehr einen Ansporn, kostenlos Rechnerkapazität zur Verfügung zu stellen. Wer sorgt dann für den Weiterbetrieb der vielen notwendigen Bitcoin-Datenbanken?
- Das Protkoll hinter Bitcoin hat keine Kapazität, so viele Transaktionen auszuführen, wie benötigt wären, um einen weltweiten Zahlungsverkehr sicherzustellen. Technische (Weiter-)Entwicklung kann Abhilfe schaffen, aber günstiger und einfacher wird es damit nicht und jedes Update birgt auch Gefahren. Und wer ist für das Backup verantwortlich?
- Der politische Kontrollverlust wird in Regulierung münden, welche den Nutzen minimiert und Kosten verursacht. Gerade die Anonymität macht den Bitcoin interessant, z.B. für die Finanzierung von illegalen Geschäfte. Und wer möchte nicht illegalen Geschäften die Grundlage entziehen?
- Jede ernsthaft kalkulierende Firma wird Bitcoins aufgrund der immensen Unsicherheiten auch in naher Zukunft nicht als gleichwertiges Zahlungsmittel für ihr Gut oder ihre Dienstleistung akzeptieren. Oder möchten Sie Ihren Lohn ab Morgen in Bitcoins erhalten?

Fazit: Auch diese Blase wird platzen - früher oder später...

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22. Dezember 2017 Allgemein

Die Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes bringt für die Mehrzahl der inländischen Unternehmen keine wesentlichen Änderungen.

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Die Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes bringt für die Mehrzahl der inländischen Unternehmen keine wesentlichen Änderungen.

Zwei wichtige Änderungen betreffen den Abbau von MWST-bedingten Wettbewerbsnachteilen für Schweizer Unternehmen:
- Neu ist der weltweite Umsatz für die Begründung der Steuerpflicht massgebend. Alle Unternehmen, die entweder in der Schweiz ansässig sind oder Leistungen in der Schweiz erbringen und im In- und Ausland pro Jahr mindestens 100‘000 Franken Umsatz aus nicht von der Steuer ausgenommenen Leistungen erzielen, werden ab dem 1. Januar 2018 obligatorisch mehrwertsteuerpflichtig.
- Ab 1. Januar 2019 wird neu in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig, wer für mindestens 100‘000 Franken pro Jahr von der Einfuhrsteuer befreite Kleinsendungen (d.h. die Einfuhrsteuer beträgt nicht mehr als CHF 5.-) vom Ausland in die Schweiz sendet.

Weitere ausgewählte Anpassungen, die für unsere Kunden relevant sein könnten:
- Von der Steuer ausgenommene Leistungen können neu auch durch blosse Deklaration in der MWST-Abrechnung freiwillig versteuert (Option) werden. Ein Hinweis auf die MWST in der Rechnung ist nicht mehr zwingend nötig.
- Für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gilt neu der reduzierte Steuersatz.
- Der fiktive Vorsteuerabzug ist neu auch beim Erwerb von Betriebsmitteln und ungebrauchten Waren möglich.
- Bezüglich der Lieferungen wird die Bezugsteuer neu nur noch auf Lieferungen unbeweglicher Gegenstände angewendet.

Details zu den übrigen Anpassungen sowie Kommentare zu den angepassten Gesetzestexten finden Sie auf der Homepage der ESTV. Wir empfehlen Ihnen, sämtliche Änderungen hinsichtlich Relevanz für das eigene Geschäft kurz zu überprüfen, sofern dies nicht bereits geschehen sein sollte.

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30. November 2017 Steuern

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