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Per 1. November 2019 ist die Gesetzesänderung in Kraft getreten, welche die Inhaberaktie abschaffen soll – zumindest für die meisten KMUs. Weiterhin vorgesehen ist sie nämlich nur noch für börsenkotierte Unternehmen oder bei Einbuchung der Aktien in ein Wertschriftendepot einer Bank als sogenannte Bucheffekten. Damit wird die international gescholtene Anonymität der Inhaberaktie quasi verunmöglicht.

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Per 1. November 2019 ist die Gesetzesänderung in Kraft getreten, welche die Inhaberaktie abschaffen soll – zumindest für die meisten KMUs. Weiterhin vorgesehen ist sie nämlich nur noch für börsenkotierte Unternehmen oder bei Einbuchung der Aktien in ein Wertschriftendepot einer Bank als sogenannte Bucheffekten. Damit wird die international gescholtene Anonymität der Inhaberaktie quasi verunmöglicht.

Was gilt es nun aber für die betroffenen Unternehmungen, die noch Inhaberaktien in Umlauf haben, zu tun?

Grundsätzlich muss die Gesellschaft die Aktien innert 18 Monaten, also bis zum 1. Mai 2021, mittels Statutenanpassung beim Handelsregisteramt umwandeln lassen. Der Verwaltungsrat ist ausserdem zuständig, ein Aktienbuch über das Aktionariat und die wirtschaftlich Berechtigten zu führen. Diese Aufgabe kann er auch seinem Treuhänder delegieren, die Verantwortung bleibt jedoch beim Verwaltungsrat.

Verfügen die betroffenen Gesellschaften 18 Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes noch über Inhaberaktien, werden diese von Gesetzes wegen in Namenaktien umgewandelt und die sich daraus ergebenden Handelsregistereinträge von Amtes wegen angepasst. Es folgt ein Hinweis im Handelsregister (in der Rubrik «Bemerkungen») und die Gesellschaften können keine Statutenänderungen mehr vornehmen, wenn diese nicht gleichzeitig die Umwandlung der Inhaberaktien in Namenaktien umfassen.

Mit dem Gesetz werden die seit 1. Januar 2015 bereits geltenden GAFI-Richtlinien über Meldepflichten bei Aktienkäufen durch zusätzliche Bestimmungen weiter verschärft. Als Folge droht bei der Verletzung von Fristen, dass Mitgliedschaftsrechte ruhen und Dividendenrechte verwirken. Im schlimmsten Fall können auch Bussen gesprochen und Aktien sogar als nichtig erklärt werden.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei der Einhaltung und Umsetzung dieser Richtlinien.

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8. November 2019 Treuhand

Um Auftragsspitzen abzufedern ziehen Schweizer Unternehmer oft selbständige Subunternehmer oder sogenannte Freelancer bei. Was auf den ersten Blick ein klares Auftragsverhältnis ist, kann aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht aber ganz anders aussehen.

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Um Auftragsspitzen abzufedern ziehen Schweizer Unternehmer oft selbständige Subunternehmer oder sogenannte Freelancer bei. Was auf den ersten Blick ein klares Auftragsverhältnis ist, kann aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht aber ganz anders aussehen.

Beurteilt werden dabei nicht alleine das Vertragsverhältnis, sondern andere Kriterien wie zum Beispiel
- der Auftritt gegen aussen,
- die Übernahme eines wirtschaftlichen Risikos,
- das Vorliegen eines Unterordnungsverhältnisses, oder
- das regelmässige Arbeiten für den gleichen Arbeitgeber.

Eine detaillierte Liste mit Kriterien findet sich auf der Webseite des Sekretariats für Wirtschaft Seco.

Wird eine Tätigkeit als unselbständig eingestuft, kann das erhebliche finanzielle Folgen haben. Neben fehlenden AHV-Beiträgen und den Unfallversicherungsbeiträgen sind unter Umständen auch nachträglich Beiträge in die berufliche Vorsorge zu leisten. Noch schlimmer kann es kommen, wenn für ein solch unselbständiger Subunternehmer einen Unfall erleidet und Schadenersatz geleistet werden muss. Schliesslich ist das Thema auch strafrechtlich relevant (Stichwort «Schwarzarbeit»).

Um sich von solchen unangenehmen Folgen zu schützen, empfehlen wir deshalb, vom Beauftragten eine Selbständigkeitsbescheinigung der zuständigen AHV-Ausgleichskasse einzuverlangen. Ist die Person für längere Zeit für das Unternehmen tätig und organisatorisch stark in den Betrieb eingebunden, kann unter Umständen auch eine Anstellung notwendig sein, um definitiv auf der sicheren Seite zu sein.

Sind Sie unsicher bei diesem Thema? Gerne beraten wir Sie.

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6. September 2019 Treuhand

Die Digitalisierung schreitet voran. Nachdem die MWST-Abrechnungen bereits seit rund 2 Jahren auch elektronisch eingereicht werden können, wird diese Art der Datenübermittlung schon bald zum Standard.

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Die Digitalisierung schreitet voran. Nachdem die MWST-Abrechnungen bereits seit rund 2 Jahren auch elektronisch eingereicht werden können, wird diese Art der Datenübermittlung schon bald zum Standard.

Unternehmen, welche bisher noch die ESTV-Formulare ausgefüllt und eingereicht haben, werden schon bald ein Login erstellen und die Zahlen online eingeben müssen. Will man die Zahlen nicht von Hand übertragen, steht für diverse Buchhaltungsprogramme bereits eine Schnittstelle für einen vereinfachten Upload der Zahlen zur Verfügung.

Ein fixer Termin für den definitiven Systemwechsel steht noch nicht fest. Jedoch sind bereits ab 01.01.2019 Fristverlängerungen nur noch Online möglich und im Rahmen der e-Government-Strategie des Bundes dürfte diese Projekt schnell vorangetrieben werden.

Wir empfehlen unseren Kunden deshalb, diesen Schritt frühzeitig zu vollziehen. Gerne unterstützen wir Sie dabei oder nehmen Ihnen auf Wunsch die Abrechnung der MWST auch ganz ab.

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23. August 2018 Steuern Treuhand

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