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Die Schweizer Stimmbürger haben am 24. September 2017 die Altersreform 2020 abgelehnt. Eine Folge dieses Entscheids sind sinkende Mehrwersteuersätze.

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Die Schweizer Stimmbürger haben am 24. September 2017 die Altersreform 2020 abgelehnt. Eine Folge dieses Entscheids sind sinkende Mehrwersteuersätze.

Da ein früher beschlossener befristeter Zuschlag per 1.1.2018 ausläuft, werden die Steuersätze auf 7,7% (Normalsatz) resp. 3,7% (Spezialsatz für Beherbergungsleistungen) reduziert. Der reduzierte Satz von 2,5% bleibt gleich.

Steuerpflichtige Unternehmen müssen nun kurzfristig ihre Systeme (MWST-Codes, Rechnungsvorlagen etc.) ändern sowie ihre Preisgestaltung, Verträge, Offerten und Marketingunterlagen (auf Papier und online) wo notwendig anpassen. Gemäss Art. 115 Abs. 1 MWSTG ist der Zeitpunkt entscheidend, in welchem die Ware geliefert resp. die Dienstleistung erbracht wird und nicht das Rechnungsdatum für die Bestimmung des Steuersatzes. Für Leistungen, welche teilweise 2017 erbracht werden, muss der höhere Steuersatz auf dem entsprechenden Teil des Entgelts angewandt werden.

Saldo- oder Pauschalsteuersätze können sich ebenfalls ändern. Die ESTV wird die neuen Sätze kalkulieren und den betroffenen Steuerpflichtigen mitteilen.

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28. September 2017 Steuern Treuhand

Schweizer Überweisungs- und Lastschriftverfahren von Banken und PostFinance werden auf der Basis von ISO 20022 vollständig harmonisiert. Viele Umstellungen betreffen vor allem die Software- und ERP-Hersteller. Jedoch sind auch Unternehmen und Private von den Neuerungen betroffen.

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Schweizer Überweisungs- und Lastschriftverfahren von Banken und PostFinance werden auf der Basis von ISO 20022 vollständig harmonisiert. Viele Umstellungen betreffen vor allem die Software- und ERP-Hersteller. Jedoch sind auch Unternehmen und Private von den Neuerungen betroffen.

Hierzu drei wichtige Punkte:

- Die Kontonummer im individuellen Bankenformat verschwindet vollständig und wird durch die heute schon gebräuchliche IBAN ersetzt.
- Die bisherigen Einzahlungsscheine werden bis Ende 2019 vollständig durch die QR-Rechnung mit IBAN und Swiss QR-Code ersetzt. Anhand des Codes können Rechnungen digital gelesen werden, was die Handhabung und das Bezahlen von Rechnungen vereinfacht. Alte Einzahlungsscheine bleiben voraussichtlich bis Ende 2020 gültig.
- Auch die Lastschriftformate der Banken (LSV) und von PostFinance (Debit Direct) werden abgelöst. Diese werden neu mit E-Rechnungen kombiniert und in ein zentrales System eingeliefert. Die Umstellung erfolgt voraussichtlich im 4. Quartal 2018.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Software-Hersteller, Ihrer Bank oder von der Informationsplattform: ISO-20022.CH

Natürlich stehen auch wir unseren Kunden für allfällige Fragen zur Verfügung.

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9. Mai 2017 Allgemein Treuhand

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